Was wir bei Ixven Make an Video-Übergängen und Effekten vermitteln, unterscheidet sich spürbar vom üblichen Kursangebot. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns weniger auf das reine Vermitteln von Wissen konzentrieren und mehr auf den Aufbau echter Fähigkeiten. Die Realität – das merkt man schnell, wenn man mit echten Projekten zu tun hat – sieht nun mal anders aus als die standardisierten Übungen vieler Tutorials. Effekte, die im Lehrbuch noch sauber funktionieren, geraten in der Praxis plötzlich ins Stolpern: Da stimmt dann mal das Timing nicht, oder eine Farbüberlagerung beißt sich mit dem restlichen Material. Und genau hier setzen wir an. Unser Ansatz ist entstanden, weil wir immer wieder gesehen haben, wie groß die Lücke zwischen theoretischer Schulung und tatsächlichem Arbeitsalltag ist. Was das konkret heißt? Unsere Anleitung ist weniger ein starres Rezept, sondern eher eine Art gemeinsames Entdecken. Es gibt natürlich Phasen, in denen wir Schritt für Schritt durch einen komplexen Übergang führen – etwa wenn es um das Layern von Masken in After Effects geht und die Teilnehmer:innen zum ersten Mal erleben, wie subtil sich Bildstimmungen verändern lassen. Aber dann gibt es Momente, in denen wir bewusst ins Offene gehen: Wir legen Material auf die Timeline und fragen, „Wie würdest du diesen Schnitt lösen – und warum?“ Es entsteht so ein Wechselspiel zwischen gezieltem Input und echtem Ausprobieren. Gerade in diesen Unsicherheiten, in denen sich erst mal kein eindeutiger Weg abzeichnet, wächst das Vertrauen der Teilnehmer:innen in die eigenen gestalterischen Entscheidungen. Und ehrlich gesagt, sind es oft diese Phasen, in denen die interessantesten Lösungen auftauchen. Interessant wird es, wenn man beobachtet, wie sich das Verständnis für Übergänge und Effekte nicht nur im Kopf, sondern in der Hand entwickelt. Am Anfang brauchen viele noch genaue Vorgaben – welcher Shortcut, welches Panel, welche Einstellung. Nach und nach verändert sich das: Plötzlich werden Werkzeuge flexibel eingesetzt, jemand probiert aus, wie sich die Geschwindigkeit eines Übergangs an die Musik anpassen lässt, oder entdeckt zufällig, dass ein eigentlich unerwünschter Glitch-Effekt genau die richtige Energie ins Video bringt. Ich erinnere mich an eine Teilnehmerin, die erst nach Wochen den Mut fand, ein Layer einfach mal zu duplizieren und mit verschiedenen Blend-Modi zu experimentieren – und das Ergebnis war viel spannender als alles, was sie vorher nach Anleitung gebaut hatte. Das ist einer dieser kleinen Momente, in denen klar wird: Hier wächst echte Meisterschaft heran. Und noch etwas: Man erkennt Fortschritt oft an den kleinen Fragen, die plötzlich nicht mehr gestellt werden. Das Nachfragen nach „Wie mache ich das?“ weicht einem „Was passiert, wenn ich…?“ – das ist für mich eines der sichersten Zeichen, dass jemand nicht mehr nur abarbeitet, sondern beginnt, mit dem Werkzeug zu spielen. Aber vielleicht am wichtigsten: Wir haben gelernt, Raum zu lassen für Fehler und für Neugier, ohne gleich alles zu korrigieren. Denn genau dort, wo etwas nicht wie geplant klappt, entstehen die besten Aha-Erlebnisse. Diese Herangehensweise – das ist Ixven Makes Antwort auf die Lücken, die wir zwischen traditioneller Ausbildung und realen Anforderungen immer wieder gesehen haben.
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